Ich war ja letzte Woche Montag und Dienstag unterwegs in Trier. Bin da natürlich nicht aus Spaß und Langeweile da hin gefahren, sondern hatte etwas vor. Ich hab mir die Fachhochschule Trier und vorallem den Studiengang Internetbasierte Systeme angeschaut. Auch den “normalen” Informatik Studiengang, sowie Digitale Medien und Spiele standen auf meiner Agenda.
Am Dienstag war ich auch nicht der einzige der sich die Fachhochschule angeguckt hat, denn es fand ein Infotag für Schüler, Lehrer und alle Studieninteressierten statt.
Als erste besuchte ich gegen 9 Uhr die Begrüssungsveranstaltung unter dem Titel “Studieren an einer FH”. Diser Vortrag des Präsidenten der FH Trier dauerte nur 15min, was mich garnich fröhlich stimmte, da der nächste Vortrag erst eine Stunde später begann. Wie man sich vorstellen kann kam bei dem Vortrag auch nicht viel rum und es war mehr ein kleiner Überblick und eine Begrüssung.
Naja musste ich das beste drauß machen und mich auf dem Campus und in den Gebäuden umsehen. Das Wetter war wirklich super und warm. Da war ich mit meinem Wintermantel irgendwie falsch gekleidet und schon schwer am pusten nachdem ich die gefühlt 1000 Höhenmeter aus der Stadt zur FH aufgestiegen bin. Gegen kurz nach 10 Uhr gings dann mit dem Vortrag über die Informatikstudiengänge los.
Der Vortrag vom leitenden Professor war wirklich sehr locker und gut gemacht. Hat mir persönlich sehr gut gefallen. Nicht zuletzt dadurch, dass der Professor noch sehr jung war und ich mir Professoren vorher irgendwie ganz anders und viel steifer vorgestellt habe. Was mir als erstes auffiel ist, dass die Informatik Studiengänge im ersten Jahr alle gleich sind. Da geht es dann um Grundlegende Sachen wir objektorientierte Programmierung in Java usw. Es wurde auch mehrfach erwähnt, dass man keine Programmierkenntnisse haben muss um dort ein Studium zu machen, weil alles bei 0 begonnen wird – meiner Meinung nach kann es aber bestimmt nicht Schaden wenn man schon etwas kann. Es wurde auch gleich klar gemacht, dass man in Mathe doch schon recht gut sein sollte und sich ganz ohne Mathe nicht durch das Studium mogeln kann.
Der Studiengang Internetbasierte Systeme, für den ich mich am meisten interessierte, ist im Vergleich zum Studiengang Informatik garnicht so Grund verschieden. Anstatt mehr Wahlpflichtkursen im 5. und 6. Semester gibt es hier schon festgelegte Kurse die einen auf die Schiene der Internetbasierten Systeme trimmt. Man kann quasi auch erstmal normale Informatik studieren und sich in den entsprechenden Semestern die passenden Kurse selbst hinzu wählen. Macht, so wie ich das verstanden habe, keinen Unterschied. Aber ich weiß auch nicht was da der beste Weg ist.
Ein sehr großer Vorteil beim Studieren in Trier, es gibt dort in Rheinland-Pfalz zur Zeit keine Studiengebühren. Also wer sich für solche Studiengänge interessiert sollte sich die oben genannten Links mal genauer anschauen. Für die normalen Studiengänge gibt es auch keine Voraussetzungen oder Annahmebeschränkungen, bis auf die Fachhochschulreife natürlich. Mir schien das ganze doch schon recht gut und auch relativ klein und entspannt zu sein. Da stell ich mir das Studieren an einer großen FH oder Uni in einer Großstadt viel stressiger vor. Da oben auf dem Berg direkt an der Mosel kann man bestimmt gut lernen.













März 25th, 2009 at 22:08
also ich finde studieren klasse. ich kanns nur empfehlen.