2009-03-03 21:49 Uhr - Julian

Jetzt muss der eine, den anderen Blogamisten aber mal durch den Kakao ziehen.

Also ich bin das krasse Gegenteil von Arne, meine Fahrtroute zur Arbeit beträgt ~55km und geht Tag-täglich von Höxter nach Detmold. Der Berufsverkehr ist schon was ganz anderes, da muss ich meinem Vorredner Recht geben.
Allerdings ist das wie mit neuen Schuhen, am Anfang holt man sich ab und an mal ne Blase in Form von Lichthupen, grimmiges Gucken und so weiter. Aber mit der Zeit lernt man dazu und man findet sich schnell zu Recht.


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Mein Fahrstyle hat sich seit dem allerdings geändert man ist generell etwas zügiger Unterwegs und muss auch ab und an auf den Seitenstreifen ausweichen weil ein, von vorne kommender, grad überholen will. Umsicht ist geboten und es ist schon was anderes als wenn ich Nachtmittags mal so lala in die Stadt zum Einkaufen fahre.

Das ganze merkt der Körper natürlich auch…
Ich bin mittlerweile immer total kaputt wenn ich nach Hause komme, klar zwei Stunden am Steuer und dann immer die gleiche Strecke fahren, fünf Tage die Woche schlauchen einen ganz schön. Daher brauch ich auch meinen täglichen Nachmittagsschlaf der mich dann wieder aufputscht :)

2009-03-03 11:43 Uhr - Arne

Ich gehe ja normalerweise zu Fuß zur Arbeit. Der Weg ist sehr beschwährlich und ganze sieben Minuten lang. Er führt über eine vielbefahrende Bundesstrasse und dann durch ein Loch in einer Hecke, einen kleinen Hügel hinab. Im Winter fast nicht zu durchqueren, selbst mit schwerem Schuhwerk. Matschig, nass, rutschig, steil, dunkel. DAS Loch! Schlimm.

Aber was ich gestern erleben durfte übertrifft das ganze noch. Ich bin ja auch schon ein-, zweimal im Berufsverkehr gefahren, aber gestern.. ne schön war das nicht. Ganze 60 Kilometer, morgens um 8 Uhr, von Höxter nach Hameln.


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Schon nach kurzer Fahrt merkt man, dass Berufsverkehr eine ganz andere Baustelle ist, als am Wochenende schön spät durch zu rauschen. Unmengen an Autos und LKWs bahnen sich da den Weg an der Weser entlang. Überholt wird als gebe es kein Morgen. Gegenverkehr scheiß egal. Bei manchen Überholvorgängen fehlt nur noch ein Meter und dann wäre Ende im Gelände. Aber wahrscheinlich passiert im Berufsverkehr statistisch weniger, als an einem Sonntag Nachmittag.

Aber trotzdem für mich ist das nichts. Ganz ehrlich. Ich weiß meine sieben Minuten jetzt besser zu schätzen.

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