Während sich der Conficker-Wurm immer noch ausbreitet und schon mehrere Regierungszentralen und sogar Teile des Französischen Militärs befallen hat, setzt Microsoft jetzt ein Kopfgeld von 250 000$ auf den Autor aus. Damit will der Weltmarktführer erreichen, dass Freunde des wahrscheinlich jugendlichen Täters ihn für das Geld verraten. Ist natürlich eine schöne Summe. Da gibt der Schwarm des Nerds, bei dem er mit stolz geschwellter Brust seine Tat angepriesen hat, wahrscheinlich schon mal seine Identität Preis. An Microsofts Stelle würde ich aber anders Verfahren: Ich hätte direkt “Dog – Den Kopfgeldjäger” auf die Fährte des Hackers angesetzt. Der würde ihn wahrscheinlich in Null-Komma-Nix finden und ihn mit seiner Lederweste und seinen Muskeln soweit einschüchtern, dass er so eine Schandtat nie wieder begeht. Vor dem hätte sogar ich Angst…
Aber der Konzern will den Jungen wahrscheinlich garnicht einschüchtern, sondern einstellen. Eine bessere Bewerbung hätte er nicht abgeben können. Irgendwer muss den Conficker ja unschädlich machen.









Februar 14th, 2009 at 15:14
Das macht Microsoft immer wieder, dass besonders gefährliche Würmer bzw. dessen Autoren per Kopfgeld gesucht werden.
Februar 15th, 2009 at 23:20
Ja das stimmt, hab ich leider vergessen im Text zu erwähnen. Es wurde ja sogar ein Deutscher schon auf diesem Wege gefasst: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,607352,00.html