2009-02-13 14:48 Uhr - Arne

Während sich der Conficker-Wurm immer noch ausbreitet und schon mehrere Regierungszentralen und sogar Teile des Französischen Militärs befallen hat, setzt Microsoft jetzt ein Kopfgeld von 250 000$ auf den Autor aus. Damit will der Weltmarktführer erreichen, dass Freunde des wahrscheinlich jugendlichen Täters ihn für das Geld verraten. Ist natürlich eine schöne Summe. Da gibt der Schwarm des Nerds, bei dem er mit stolz geschwellter Brust seine Tat angepriesen hat, wahrscheinlich schon mal seine Identität Preis. An Microsofts Stelle würde ich aber anders Verfahren: Ich hätte direkt “Dog – Den Kopfgeldjäger” auf die Fährte des Hackers angesetzt. Der würde ihn wahrscheinlich in Null-Komma-Nix finden und ihn mit seiner Lederweste und seinen Muskeln soweit einschüchtern, dass er so eine Schandtat nie wieder begeht. Vor dem hätte sogar ich Angst…

Aber der Konzern will den Jungen wahrscheinlich garnicht einschüchtern, sondern einstellen. Eine bessere Bewerbung hätte er nicht abgeben können. Irgendwer muss den Conficker ja unschädlich machen.

2009-02-13 10:37 Uhr - Julian

Am letzten Sonntag war ich zeitig auf und habe mich dann mal mit meiner Tasse Kaffee und dem Wurstbrötchen auf dem Weg durchs Fernsehland begeben. Stehen geblieben bin ich letztendlich auf RTL II – denn da kam irgendwas mit Autos – und Autos sind immer gut! Genauer gesagt Grip – das Motormagzin.

Ein Filialleiter von Pitstop hat ausgepackt. Unlautere Methoden wurden erwähnt, Teile wurden getauscht, welche vollkommen intakt waren. Andere manipuliert um den Austausch rechtfertigen zu können… 

Ich war doch schon ein wenig erschrocken, als ich mir das angesehen habe. Kann ich dann wirklich nur noch dem freundlichen VW – Händler trauen? Ich war auch schon manches mal in der A.T.U. Werkstatt – sicher haben mich die Angebote gelockt.  Bei anderen Reperaturen habe ich klip und klar gesagt was gemacht werden sollte – eben das, was ich alleine nicht bewerkstelligen konnte.
Allerdings habe ich mich beim letzten Besuch doch ein wenig umgeguckt. Das Radlager sollte gewechselt werden. Soweit so gut, vor allem war der Preis nich schlecht. Allerdings ging morgens plötzlich mein Handy – der freundlcihe Werkstattchef war zu gegen und erwähnte dass noch mehr gemacht werden müsste. (TÜV sollte gleich in einem Abwasch erledigt werden). Es wurde erwähnt dass mein Stellmotor für die Leuchtweitenregulierung, die Koppelstangen und die Bremsbeläge verschlissen seien. Und dass somit ein TÜV-Gutachten unmöglich wäre.            

Gut dacht ich mir Leuchtweitenregulierung und Koppelstangen müssten neu – das wusste ich zuvor. Allerdings die Bremsbeläge gaben mir zu denken – hatte ich sie doch ein paar Wochen zuvor selbst gewechselt…
Desweiteren kam im Gespräch der Kommentar :”Wenn eine Warnleuchte aufblinkt – bekommen Sie auf keinen Fall die Plakette.” Das Alles erschien mir mehr als fragwürdig…

Gut den kleinen Zuppel-Draht für die Bremskontrollleuchte ist mir abgerissen beim Einbau der neuen Beläge.           Folge – im Cockpit leuchtet nun seit einiger Zeit die Leuchte zum Wechsel der Bremsbeläge.
Aber dass nur von einer optischen Prüfung aus (Blick auf die Kontrollleuchte) den Wechsel der kompletten Bremsbeläge rechtfertigt lass ich mal dahingestellt….

Ab jetzt bin ich schlauer und gebe gerne nen paar € mehr aus um den Wagen beim VW-Händler meines Vertrauens unter die Lupe nehmen zu lassen!

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