Was macht man an einem langweiligen Samstagabend wenn jeder Kollege die letzten Stunden des Tages mit seiner Freundin verbringen will?!
Nun ich dachte mir, besuch mal wieder eine Kinovorstellung.
Die Auswahl fiel nicht sonderlich schwer, denn als verwöhnter “Jason Statham Fan” ging es natürlich in Transporter 3.
Kaum betrat ich den Saal, verwunderte mich die Vollheit des Kinos.
Wollten all diese Menschen den Transporter sehen oder sollte ich tatsächlich in den falschen Film gegangen sein, Irren ist schließlich menschlich. Nun ja nach dem Vorspann wusste ich dass ich hier richtig bin
Nach einem etwas entäuschenden Transporter 2 konnte die Fortsetzung ja nur besser glücken. Und im Nachhinein muss ich sagen, Operation geglückt – Transporter ins Ziel gekommen – Jason Statham überlebtt!
In der dritten Epsiode gibt “Frank Martin” noch mehr Bleifuß. Hierbei wird viel mehr auf High-Speed-Action gesetzt, der Zuschauer fühlt sich schon nach kurzer Zeit als Mitinsasse des getunten Audi S8 und verfolgt so jeden Schritt auf der Straße.
Die Hauptstory läuft daraus hinaus, dass Frank Martin und seine Begleitung Valentina, die Tochter des ukrainischen Umweltministers, den ganzen Film über an ein hoch-explosives Armband gebunden sind, welches erst nach Auftragsabschluss vom Auftraggeber gelöst wird. Entfernt sich das Band mehr als 25m vom Auto explodiert es.
Die ganze Problematik ensteht eigentlich erst durch “Jonas Johnson”, dieser wird gespielt durch Robert Knepper bekannt durch “Prison Break”. Johnson ist der Anführer einer Bande, die sich zum Ziel gesetzt hat Giftmüll in Osteuropa zu deponieren. Damit die Ukraine diesen “freiwillig” entgegennimmt hat die Vereinigung die Tochter des Ministers gekidnappt.
Lange Rede, kurzer Sinn – Ziel des Spieles ist es dass Frank Martin die Tochter des Präsidenten an einen bestimmten Zielort bringen soll, natürlich unter erschwerten Bedingungen durch die hartnäckigen Verfolger.
Das Ende vom Lied ist, dass sich der Fahrer zum ersten Mal richtig verliebt.
Transporter 3 knüpft nahtlos an die anderen beiden Teile an, es sind sehr schöne Stunts und Schlägereien dabei, die dem Zuschauer noch Lust auf viel mehr geben, die Spannung wird den ganzen Film hindurch bis zum Ende gehalten und natürlich gibt es zum Schluss ein Happy End.
Ich kann nur jedem empfehlen sich dieses sehr gelungene Werk einmal anzusehen.
J.J.
Wir stehen jetzt vor großen Entscheidungen. Jetzt wahrscheinlich nicht alle, aber zB. die die dieses Jahr mit der Schule oder Ausbildung fertig werden (letzteres ist mein Fall). Im großen und ganzen geht es darum was man aus seinem Leben in Zukunft macht. Ist ja nicht so eine leichte Entscheidung, deswegen spart man sich sowas gerne auf und merkt gar nicht wie schnell man an dem Punkt angekommen ist, an dem es kein Zurück mehr gibt. Dann muss man das machen, was man vielleicht eigentlich gar nicht wollte und kann sich nicht mehr umentscheiden oder traut sich nicht, weil es eine zu große Veränderung darstellen würde. Vielleicht mangelt es dann an der Entscheidungsfreudigkeit oder am Geld oder an der Bequemlichkeit oder an was auch immer.
Zu diesem Thema passt ein Blogpost von Spreeblick.de den ich letztens las. Er trifft den Nagel so auf den Kopf wie selten ein Blogeintrag den ich gelesen habe. Es geht um Lukas Podolski und seine Zukunft bei einem neuen Verein. Wie jeder weiß will er von einem der größten Vereine Europas, Bayern München, wo er in der Champions League spielen könnte, zurück in seine Heimat zum 1. FC Köln. (Off-Topic: Für den zusammen mit dem DSC Arminia Bielefeld eine eigene Liga, zwischen 1. und 2. Bundesliga, gegründet werden müsste, in dem die beiden bis in alle Ewigkeit um die Meisterschaft der 1/2 Bundesliga kämpfen könnten – ohne Aufstieg, ohne Abstieg!)
Und Poldi, einfach gestrickt wie er ist, entscheidet sich gegen Glamour, Star-Ambitionen und Geld und für seine Heimat den 1. FC Köln. Und da schreibt der Spreeblick so passend:
Unbekümmertheit statt Angst, Zufriedenheit statt Ranklotzen.
Mit so einer Anstellung kann man nichts werden. Nur glücklich.
Das, finde ich, muss man immer bedenken, wenn man eine schwierige persönliche Entscheidung für die Zukunft triftt. Ich versuche es mir zumindest vorzunehmen!








