2008-07-01 23:46 Uhr - Arne

So ist das mit proprietärer Protokollen oder “Standards”, irgendwann recht sich die Benutzung, auch wenn sie “scheinbar” kostenlos ist.

Als ich heute nach der Arbeit nach Hause kam und wie immer Pidgin, ein OpenSource Instant Messaging Programm, starten wollte, verbund es mich nicht mit dem ICQ Netzwerk. Als Fehlermeldung gab Pidgin folgendes aus:

Die Client-Version, die Sie nutzen ist zu alt. Bitte updaten Sie unter http://pidgin.im/

Hmmm.. was nun. Kann eigentlich nicht sein, dass auf einmal die aktuelle Version nicht mehr funktioniert, da ich Pidgin sont auch nicht bei jeder neuen Version sofort aktualisiert hab. Also als erstes mit meebo probieren. Verbindungsdaten eingegeben, eingeloggt und… funktioniert wieder nicht. Mitlerweile dachte ich mir schon, dass irgendwie das ICQ Netzwerk Schuld sein muss, also mal googlen. Dann fand ich diesen Thread bei ubuntuusers.de. Da gegen 18:00 Uhr die meisten Leute immer noch ihre Problem schilderten und noch keine Lösung verfügbar war, musste ich wiederwillig auf ICQ2Go zurückgreifen.

Kurz vor 23 Uhr fing ich nochmal an zu googlen und fand diese Lösung des Problems für mein Windows Pidgin. Seit dem ich die liboscar.dll im Pidgin Programmverzeichnis ausgetauscht habe funktioniert bei mir ICQ wieder tadellos. Ich will hoffen, dass dieses Problem ab jetzt nicht häufiger auftritt.

Nur weil AOL, der Betreiber von ICQ, jedem seine total überfrachtete und mit Werbung vermüllte Client Software ICQ 6, andrehen will, sperren sie von einer Minute auf die andere ohne Ankündigung nicht nur alternative Clients, sondern auch die eigenen älteren Versionen.

Das Problem für die Benutzer ist nur der Gruppenzwang, durch den AOL sich so etwas erlauben kann. Wenn nämlich viele Benutzer auf andere Instant Messanger wechseln würden, würde sich AOL vielleicht auf Dauer auch von den frechen Nutzungsbedingungen trennen.

Update:

Neue Pidgin Version (2.4.3) verfügbar, die das Problem behebt. Download

2008-07-01 14:20 Uhr - Arne

Ich hatte bisher schon ein paar Mal von Last.fm gehört, habe aber nicht verstanden um was es so recht ging oder was der Sinn der ganzen Sache ist. Auch das Lesen des Artikels bei Wikipedia hat mich nicht weitergebracht, also musste ich mich anmelden.

Nach dem anmelden befindet man sich auf einem auf den ersten Blick sehr unübersichtlichen Portal ohne viel Inhalt. Es wird einem vorgeschlagen die Software herunterzuladen. Dies sollte man auch tun, denn über sie wird die Musikstatistik aufgebaut.  Während der Installation wird man gefragt von welchen Playern man seine Musik zu Last.FM “scrobbeln” möchte. Scrobbeln bedeutet die Musikstatistik seines Players, in meinem Fall iTunes, im Last.fmProfil zu veröffentlichen. Man kann sogar von mobilen Geräten Statistiken über das Programm veröffentlichen, dies werde ich in den nächsten Tagen mal mit meinem IPod Classic ausprobieren.

Dadurch erstellt Last.fm Charts der meistgehörten Musik und verknüpft dich über deinen Musikgeschmack mit anderen Leuten die diese Musik hören und schlägt andere Bands vor die ähnliche Musik machen. Man kann über das PC-Programm sogar vorgeschlagene Musik kostenlos hören. Dies läuft in Form eines Internetradios ab, man kann also nicht direkt einen Titel anhören, sondern hört sich die Musik an die gerade im “Radio” läuft, man kann aber auch weiter zappen. Dies ist aber meiner Meinung nach gar kein Nachteil, denn man muss sich nicht lange Gedanken machen was man als nächstes hört, sondern lässt sich einfach von der Musik berieseln… Und das beste daran es passt wirklich zum persönlichen Musikgeschmack!

Also unbedingt anmelden und ausprobieren… macht wirklich Spaß! :-)

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